Letzte Gedanken

Eine Welt in einem Land

Südafrika  ist ein wunderschönes Land.  In keinem anderen Land ist die Landschaf so vielfältig und  sieht immer wieder anders aus. Es gibt felsige Küstenregionen, trockene Halbwüsten, Wälder, Weinanbau, Obstanbau. Große  Städte aber auch Regionen die nur sehr dünn besiedelt sind. Wir haben nur eine  kleinen Teil des Landes  bereist aber dennoch viel gesehen.

Aber Südafrika  ist auch das Land der Zäune und Mauern. Alle Grundstücke sind mit hohen Mauer versehen.  Oft gibt es obendrauf  noch elektische Leitungen. Entsteht ein Neubau  Gebiet wird erst einmal einen Mauer gebaut, dann Straßen und dann Häuser. Hunderte nach dem gleichen Grundriss. Auch Ländereien und Plantagen sind eingezäunt.

Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist noch immer sehr groß.  Schwarze arbeiten für Weiße im Haushalt und Garten. Nach wie vor gibt es Apartheid  auf beiden Seiten . Weiße haben uns z. B. erzählt das ihre Kinder Studiengebühren zahlen müssen und Schwarze nicht.

An jedem Ort hängt ein Township. Fährt man von Sommers West nach Kapstadt  ist es gigantisch groß.  Bestimmt 15 Kilomer Blechhütten. Ich glaube seid unserm letzt Besuch ist es nochmal erheblich gewachsen.  Dort leben geschätzt 2 Millionen  Menschen. Das komische ist dass man sich an den Anbick dieser Townships gewöhnt . Man fragt sich zwar manchmal wie man da lebt aber mehr auch nicht.

Vier Wochen ist eine lange Zeit. Wir haben genug Wein für die nächsten Wochen getrunken , tolle Sonnenuntergänge gesehen, wilde Tier  beobachtet , auf wunderschönen Wegen gewandert, endlich auch im Meer gebadet  und jetzt freue ich mich auch zu Hause. BäM

Sommerset West

02.09 – 05.09.

Die Unterkunft  in Mossel Bay gehört einem deutschen  Paar. Am Morgen unterhalten wir uns noch eine Weile mit ihnen über Land und Leute  und das Leben in Südafrika. Außerdem  haben sie einen  schönen, jungen Ridgeback Hund. So finden wir auch Gesprächstoff über Hunde und Jagd, wobei der Hund gar nicht weis was das ist. Dann machen wir uns wieder auf den Weg Richtung  Sommerset  West.

Donnerstag  ist Regentag. Wir besuchen nochmal Weingütern. Eins ist sehr schön. Da gibt es Schokolade zum Wein.  Der Rest macht bei schlechtem Wetter  nur  halb so viel Spaß.  Wir sitzen im kalten und der Wein will nicht  so recht schmecken. Auf geht’s in eine große  Einkaufsmal. So kann man auchs eine Zeit bei Regen verbringen.

In der Nacht fängt es an zu stürmen. Aber am Morgen ist  es nicht mehr  so kalt. Wir wolle2n heute zum Cape Point. Es geht immer an der Küste entlang. Ab Muizenburg fährt  man eine Weile direkt durch die Dünen. Überall ist Sand auf der Straße. Der Wind wird stärker und das Meer ist ganz schön aufgewühlt. Wir machen Stop am Strand.  Er ist sehr breit und hier stehen schöne bunte Badehäuser. Postkartenedylle.

Vorbei an Kalk Bay und Simons Bay geht es zum Nationalpark Cape Point.

Er hält hier den ganzen Tag Ausschau nach Haien

Cape  Point  ist ein Kliff an der östlichen Spitze Südafrikas. Auf der Spitze steht ein  Leuchtturm. Altantik und Indischer Ozean  teffen hier aufeinander. Es ist touristisch gut  ausgebaut. Man kann mit einer Bahn hochfahren oder hochlaufen, was nicht ganz so schwierig  ist. Oben angekommen bläst einen der Wind fast weg, aber die Aussicht ist super.

Vom  Cape Point kann man zum circa zwei km entfernten Kap der guten Hoffung laufen. Man läuft oben an der Klippe entlang. Zum Teil über einen Holzsteg, viel aber auch nur über Felsen. Manfred und ich wagen es trotz  Wind. Die anderen fahren mit dem Auto rum um uns  wieder  einzusammeln. Ich muss echt sagen, die Idee war nicht die Beste. Der Strum haut mich um. Manfred  musste mich die ganze Zeit festhalten. An machen Stellen war es dann auch noch sehr steil. Aber es gab kein Zurück, das ging ja auch nicht besser. Man schaft die Strecke normalerweise  in 1,5 Stunden  hin und zurück.  Wir haben über eine Stunde gebraucht  um überhaupt auf die andere Seite zu kommen. Später hat Ulli gesagt  das der Wind mit mimdestens 80kmh  geblasen hat. Ich glaube in Deutschland hätte man die Strecke einfach gesperrt. Aber irgendwie sind wir ,völlig durchgepustet und etwas fertig, angekommen .

Den letzten  Tag verbringen  wir nochmal in Kapstadt.  Letzte Souvenirs kaufen, am Hafen rumschlendern, Sonne ( heute ohne Wind) genießen. Ein bißchen den Delphinen  zu schauen und bei einem Cocktail die Menschen beobachten. 

Mossel Bay

30.8 -01.09.

Auf dem Weg nach Mossel Bay gibt es viel zu sehen. Zuerst stoppen wir an eiem Aussichtspunkt der sich Map of Afrika nennt. Und tatsächlich sieht die Landschaft aus wie die Landkarte von Afrika. Kurios ist, das eine Frau auf einer Bank sitzt und das Ganze erklärt, und das wohl immer , den ganzen Tag, jeden Tag.  Irgendwo soll man an Hand der  Bäume auch das Maul eines Krokodils erkennen. Haben wir aber nicht gefunden.

Wir halten heute an vielen kleinen, wunderbaren Buchten mit Sandstränden. Es ist bergig und steil. In die Felsen sind Häuser gebaut.  Im Sommer ist hier bestimmt  viel los. Jetzt  sieht man nur Surfer.

Schnecken sammeln

Mossel Bay liegt, wie viele Orte hier, in den Bergen. Die Stadt ist ziemlich groß  und es gibt Gas- und Ölrafenerien.  Also auch viele Arbeitsplätzt. Wir wohnen ziemlich weit oben. Am nächsten  Morgen fahren wir runter zum Hafen. Man kann an der Promenade entlang schlendern und auch hinauf auf den Berg klettern.  In der Gegend gibt es viele Wanderwge , mal mehr, mal weniger schwierig.

Und am Nachmittag  schaffe ich es dann endlich . Wir fahren zu einer geschützten Badebucht und gehen wirklich mal ins Wasser. Anbaden  zu Frühlingsbeginn. Die Wellen sind hoch und ein klein wenig kalt ist der Wind. Alle haben Sonne, Sand und Meer auf ihrer eigenen Weise genossen.

Endlich  baden

Mosselberg Bay fand ich jetzt nicht so schön aber die Gegend ist toll zum baden und wandern. BäM

Knysna

28.08- 31.08.

Knsyna liegt an einer großen  Salzwasserlagune  am Indischen Ozean . Die Stadt liegt am Rand einer Gebirskette. Häuser die an den Bergen liegen haben einen tollen Blick auf die Bucht.Überhaupt  fährt  man viel auf und ab. Das Klima eher mild ist, ist es das ganze Jahr grün.

In der Unterkunft gibt man uns den Tip im  Robberg Nationalpark zu wander. Der liegt ca. 30km Richtung Süden. Es ist eine Halbinsel. Wie  immer in Südafrika  gibt es eine Gate und mal füllt erstmal Formulare aus. Der Eintritt ist günstig.  Oft bezahlen Einheimisch auch weniger als Touristen.  Ein Wanderweg führt einmal um die Insel. Wir nehmen die sechs km Strecke und lassen so den letzten  Zipfel aus. Erstmal geht es bergab. Der Untergrund ist felsig und es gibt immer wieder viele Stufen. An manchen Stellen kann man  sich an einem Geländer oder an einem Seil festhalten. Unten im Meer sehen wir viele Robben. Auf einem Felsvorsrung liegen die Jungen und machen ganz schön Krach.  Die Aussicht ist einfach unglaublich. Etwa in der Mitte der Insel läuft man nur noch auf einer Sanddüne  und man sieht den Ozean auf beiden Seiten.

Der Weg zurück ist an manchen Stellen   beschwerlich.  Es gibt große  Felsstufen die man rauf muss und schmale  Wege. Aber die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. 

Das Wetter war super. Später hat es sich zugezogen  und man konnte kaum noch das Meer sehen.  Also sind wir an den Hafen gefahren  um etwas rumzubummeln und essen zu gehen.

Mein Vorhaben endlich mal zu baden fällt auch am nächsten  Tag ins Wasser.  Es ist neblig  und nicht wirklich warm . Mehr als 17 Grad wird es nicht. In Segdfield schauen wir uns auf eiem Farmer- und Crafmarket um. Es gibt viele regionale Produkte und tolle Kunstgegenstände und natürlich  alle möglichen afrikanischen Souvenirs. Typisch für die Region sind Austern. Die kann man etwas überall essen. Ich mag aber nicht. Hier wird  viel Afrikans gesprochen.  Auch das Essen ist eher afrikanisch .

Irgendwie wird es immer kälter. Wir fahren noch an eine Strandabschnitt,  Brentano on Sea, und machen einen Spaziergang am Strand und auf den Felsen.

Es fängt an zu regnen,  also bleibt nur noch ein Restaurant  aufzusuchen und den Abend mit Kartenspielen zu verbringen.

Auch am Sonntag  ist das Wetter nicht viel besser. Aber immerhin regnet  es nicht.  Wir fahren zu der Stelle an der das Meer in die Lagune läuft“ The Head“ Ganz schön schmal und wohl recht tückisch. Man braucht einen extra Bootsführerschein um diese Enge zu befahren. Die Flut läuft gerade auf und die Wellen sind recht hoch. Ein kleines Motorboot  fährt durch und wird ordentlich durchgeschütel. Wir besuchen mehrere Abschnitte um wirklich alles zu sehen. 

Insgesamt ist Knysa recht hübsch. Die Lagune sieht bei jedem Waserstand toll aus. Man kann Boote beobachten  und wandern. Und es blüht auch zwischen den Steinen. BäM

Outshorn

24.08. – 27.08.

Montag verbringen wir den Tag recht ruhig, da wir am nächsten Tag mal wieder viel Strecke vor uns haben.

Dienstag Morgen fahren wir nach Outshorn.  Das sich etwas 500 km. Unsere Fahrt führt uns nach Westen  ins Landesinnere.  Hinter Sommerset verändert sich die Landschaft. Wir verlassen das Weinbaugebiet und fahren ca. 100 km  durch Getreidefelder.  Die Landschaft ist hügelig und die Flächen sind riesig.   Es gibt nur wenige kleine Orte oder mal eine Farm. Nur Land und Rinder und Schafe.

Dann sehen wir wieder viele Obstbäume und große  Lagerhallen. Außerdem fahren wir mal wieder über einene Pass bevor wir in das Kleine Karoo kommen. So nennt man das Gebiet.  Es ist eine Halbwüste mit hohen Bergen, wenig Vegetation und extremen Temperaturen.  Die Sommer sind sehr heiß mit wenig Niederschlag. Im Winter kann es viel regnen und die Nächte sind kalt. Es wachsen hauptsächlich  Aloveren, Dickblattgewächse und Mittagsblumen. Da es in diesem Winter viel geregnet hat ist es z.Zt. gerade sehr grün. Auf den Farmen hält man Schafe und Strauße.

In Outshorn haben wir eine sehr schöne Unterkunft.  Leider kann ich immer noch nicht in den Pool. 14 Grad  Wassertemperatur ist ganz schön kalt.

Wir besuchen am nächsten Tag die Kango Cave. Diese Höhle  soll mit eine der schönsten der Welt sein . Auf jeden Fall ist sie sehr beeindruckend.  Wir buchen eine Führung  und es geht auf einem gut ausgebauten Weg bis zu 600 Meter  tief in die Höhle hinein . Eine riesige Halle wurde bis  vor zwanzig Jahren für Konzerte  genutzt . Leider schadetet das dem Gestein. Außerdem  haben wohl zu viele Menschen  Stalaktieden abgebrochen und  als Souvenirs  mitgenommen.  Deshalb wird heute streng darauf  geachtet das niemand etwas anfasst .

Und wieder fahren  wir eine Pass Straße. Swartberg Pass. Wobei  Straße  eine große  Übertreibung ist. Eine der atemberaubensde Passtraße in SA. Nicht befestigt, sehr schmal und steil.  Sie verbindet Outshorn mit Prince Albert. Die Stecke ist ca 27 km lanng und man hat auf der einen Seite das Kleine Caro, auf der anderen das Große Karo. Die Passhöhe beträgt 1586 m. Unglaubliche Ausblicke auf steile Felswände und tiefe Schluchten. Wenn ein Auto entgegen kommt muss man eine kleine Bucht suchen und stehen bleiben. Ein Drittel der Stecke ist z.Zt. in schlechtem Zustand. Tiefe Löcher und herabgefallene Felsbrocken machen das fahren beschwerlich.  Wir brauchen für die Stecke, mit einigen Fotostops, fast zwei Stunden. Der einzige Weg um das Gebirge herum zurück nach Outshorn ist gerade gesperrt. Also müssen wir den gleichen Weg wieder zurück. Ohne Stop schaffen wir es in einer guten Stunde.

Tasächlich sind die steile Hänge auf Fotos  nicht so richtig zu erkennen.

Am Donnerstag  morgen besuchen wir noch eine Straußenfarm.  In dieser Gegend gibt  einige davon. Wir können die Tiere  füttern, lernen einiges über ihr Verhalten und ihre Haltung kennen. Wir sehen die Eier und was man aus Straußenleder herstellt.

Am Nachmittag  fahren  wir weiter bis Knysna. Unterwegs  halte wir an einem schönen Strand und machen einen kleinen  Strandspaziergang.  BäM

Bunte Blumen

21.08 – 23.08.

Für mich ist es immer wieder beeindruckend wie sich das Landschaftsbild in SA ändert. Da wir viel unterwegs sind  kann man das gut beobachten. Die Küste ist oft steil und felsig. Es gibt viele kleine Buchten . Nördlich von Kapstadt liegt die Weinregion mit großen Anbauflächen und tollen Gütern. Fahrt man weiter kommt man durch eine landwirtschftlich geprägte Gegend.  Riesige  Geteide- und Rapsfelder  soweit das Auge  reicht. Aber und zu mal Rinder oder Schafe. In der Ferne irgendwo eine Farm.

Heute lassen wir es etwas gemütlicher angehen. Das Weingut La Motte bietet viel. Kunstgalerien,  Shops, Bäckerei , viel Platz zum verweilen  .

Der Weg führt uns weiter nach Franschheok .  Das bedeutet „Franzosenviertel“. 1688 wurde dieser Ort vom ausgewanderten französischen Hugenotten gegründet. Unter ihnen befanden sich Winzer und so entstanden die ersten Weinanbaugebiete. Das Tal liegt geschützt entlang einer Gebirgskette. Man kann noch das Hugenotten Denkmal und die Kirche besichtigen.  Das Zentrum ist gemütlich und überschaubar.  Aus einem unbekannten  Grund gibt es hier jede Menge Kunstgalerien. Manfred entscheidet sich aber lieber dafür eine Flasche Amarula zu kaufen.

Am späten Nachmittag sitzen wir im Weingut   “ End of the Rainbow“ und schauen mal wieder der Sonne beim untergehen zu. Diesmal geht der Blick auf die rot gefärbten Berge.

Die Farbenpracht am späten Nachmittag ist immer wieder toll. Wir haben gerade gutes Wetter. Aber sobald die Sonne weg ist ist auch gleich   kalt.

Den Samstag  verbringen  wir nochmal in Kapstadt.  Farmers Market, Biskuit Mill, Waterfront.  Er regent den ganzen Tag leicht und es ist ungemütlich.

Am nächsten Tag brechen wir früh auf um zum Westcoste Nationalpark zu fahren. Der liegt, wie der Name sagt, ca 120 km entfernt, an der Westküste . Er ist bekannt für seine besondere Flora. Im August und September  ist Flower Saison.  Dann blühen unzählige  kleine Blumen. An vielen Stellen sieht es aus wie ein riesiger  Blumenteppich. Wie in allen Parks gibt es am Gate eine Schranke. Außerdem muss man Zettel ausfüllen. Mit Passnummer und Telefonnummer. Die Südafrikaner lieben Schranken und irgendwelche Zettel , die bestimmt keiner liest.

Der Park ist nur während  der Saison geöffnet.  Entsprechend voll ist es. Man fährt  auf Schotterpisten langsam durch die Gegend. Oft darf man anhalten und Fotos  machen. Betreten der Blumen streng verboten. Natürlich halten sich nicht alle daran und laufen für tolle Fotos  auch mal auf ein Feld. Man sieht auch  Zebras, Böcke, Schildkröten und viele Vögel.  Die Aussicht ist oft toll. Es  gibt immer mal  einen super Blick in eine Lagune. Heute scheint wieder den ganzen  Tag die Sonne, so das sich die Blüten in ihrer vollen Pracht zeigen. Wir fahren von Norden nach Süden durch den Park.  Da wir ja auf der Südhalbkugel sind ist alles anders. Die Sonne setht im Norden und der Halbmond liegt falsch rum.

Auf dem Weg zurück nach Somerset West machen wir Stop am Bloubergstrad. Das ist schon ein Stadtteil von Kapstadt.  Vom Strand  schaut man direkt auf den Tafelberg.  In einem netten Lokal essen wir typische Südafrikanische Gerichte. Sehr lecker.  BäM

Küstenstraße

20.08 .

Entlang der Küste geht es heute zur False Bay,( falsche Küste). Tasächlich hat sie ihren Namen von Seefahren die sie fälschlicherweise Weise für die Tafelküste hielten. Es ist sehr felsig. Wir machen Stop in Bettys Bay.  Am Stonie Beacht lebt eine Pingiunkonolnie. Es sind kleine Esselpinguine. Ihren Namen haben sie weil ihr Schreie denen der Esel sehr ähnlich  sind. Auf den Felsen bauen gerade viele Kormorane ihre Nester.

Unser Fahrt führt uns weiter nach Hermanus. Diese ist eine bekannter Ort  um Waale zu beobachten.  Kaum in der Bucht angekommen sehen  wir eine Flunke aus dem Wasser  ragen.  Noch ein großer Sprung und weg ist er wieder. Wie schön. Leider habe ich keine Beweisfotos machen können. Aber allein der Anblick war toll. Hermanns ist eine typische Touristenstadt. Viele Läden  und Restaurants. Man kann schön an der Promenade bummeln und shoppen.

Weiter geht’s nach Walker’s Bay. Ein kleiner Standabschnitt . Dort kann man in Höhlen rumklettern. Man muss nur sehen das man vor der Flut wieder draußen ist, sonst bekommt man nasse Füße.

Auf der Rückfahrt ändert sich die Landschaft mal wieder wir sehen riesige Rapsfelder die gerade anfangen zu blühen. Über den Sr. Lowery’s Pass geht es Richtung Heimat. Die Sonne geht schon unter und man hat   bombastischen Blick über die ganze Bucht . BäM

Berge und Aussicht

18.08. -19.08.

Die Tagsplanung richtet sich nach dem Wetter. Richtung Kapstdt ist es neblig.  Also entscheiden wir uns dafür Richtung  Norden zu fahren. Hinter Stellenbosch gibt es ein kleines feines Weingut für den ersten Stop. Tasächlich ohne Probe nur um zu schauen und einen Moment um die Sonne zu genießen.  Weiter  geht es zu Paarl Rock. Das sind große glatte Felsen. Da haben wohl mal Riesen Weitwurf geübt. Der Weg von der Hauptstraße  bis zum Felsen ist holprig. Fünf Kilomer Sandpiste. Da schüttelt es einen ganz schön durch. Man kann einen Felsen besteigen . Manfred , Patrick und Ulli gehen hoch. Martina und ich gehen nach unten. Über viele Treppenstufen kommt man in ein schönes Wandergebiet. Blöderweise  müssen wir die Treppenstufen auch wieder rauf.

Unser Fahrt führt uns weiter durch einen Pass.  Sehr kurvenreich, aber beeindruckend. Immer wieder sehen wir einen kleinen Fluss. Ich war allerdings froh als wir wieder unten waren und es geradeaus ging.

Um Tal gibt es auch hier Weinfarmen aber auch große Obstplantage mit Kirschen und Äpfeln , Zitronnen und Orangen. Die ersten Blüten zeigen sich an den Bäumen. Wir fahren heute viele Kilometer  über Land und sehen eine  tolle Landschaft. Das Straßennetz in Südafrika ist gut ausgebaut.  Es wird viel gebaut. Ampelanlagen bestehen hier aus zwei Personen.  Am Anfang und Ende steht je eine die zuständig ist ein Stop and Go Schild umzudrehen. Mittendrin stehen immer mal wieder eine/r die den ganzen Tag mit einer roten Fahne wedeln.

Mittwoch  fahren wir zum Tafelberg. Man kann auf Wanderwegen hoch laufen. Das dauert so etwas zwei bis drei Stunden. Außer  Manfred will das keiner machen. Wir fahren also mit der Gondel. Auch das ist ein Erlebnis. Die Gondel dreht sich auf der Faht einmal um sich selbst.  So hat man schon mal einen Rundumblick.  Der Tafelberg ist 1057m hoch . Insgesamt 53km lang und 16 km breit. . Die Bergkuppe ist flach und man kann gut laufen. Da heute das Wetter super ist haben wir eine tolle Aussicht in alle Richtungen.  Der ober Teil des Berges liegt oft im Nebel. Die  Südafrikaner sagen dann: Das Tischtuch ist aufgelegt.   BäM

Sonne,  Nebel, Wind

16.08  –  17.08.

Montag vormittag holt Patrick noch ein Ehepaar  vom Flugafen ab. Für sie nächste Woche sind wir  zu siebt. Nach dem  einchecken und der Begrüßung machen wir uns  gegen Mittag  auf den Weg Richtung  Weingüter. Die Sonne scheint und es ist angenehm  warm.

Erster Stop ist Speer dann  Peter Falke( ja der mit den Socken) . Dort sitzen wir lange im wunderschönen  Garten und probieren Wein .

Überhaupt  sind die Gärten in den Weingütern  immer  super angelegt und gepflegt.

Weiter geht es nach Hidden Vally. Das  liegt etwa 200 Meter  höher und man hat eine tolle Sicht.  Auf der einen Seite viel Weinreben in der Ebene  auf der anderen  Seite die Helderberge.

Am nächsten Tag machen wir eine kleine  Rundreise . Wir fahren Richtung  Küste , durch Kapstadt Rictung Süd-Ost bis Nordhoek Beach. Es ist windig  und frisch.  Die Sonne kommt zwar immer mal wieder raus. Aber die Wolken hängen tief  und man kann nicht weit sehen.  Trotzdem gehen wir am breiten Strand spazieren und lasen uns durchblasen. Natürlich  bekommt  einer nasse Füße  weil er nicht schnell genug vom Wasser weglaufen konnte.

Über die bekannte Küstenstraße Chapma’s Peek geht es bis Houte Bay. Man hat auf der engen, kurvenreichen Straße eine tolle Aussicht auf die Bucht.

In Hout Bay ist die Sicht leider schlecht. Man kann die Bay gar nicht richtig  sehen. Kurze Stop am Strand um  die Beine  zu lockern.

Die Reise geht weiter nach Kosi Bay, das liegt ein Stück weiter Richtung  Norden. Das Wetter ist angenehmer und wir bummeln  noch etwas im Ort und an der Promenade bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen.  BäM

Kapstadt  15.08.

Am Morgen fahren wir nach Kapstadt auf ein Farmers Markt. Man findet viel frische Lebensmittel. Alle toll präsentiert.  Öle, Gewürze, Aufstrich, Marmeladen, frisches Brot, Deko Artikel, Schmuck. Alles was das Herz begehrt.  Und dazu jede Menge Stände an denen  man sich etwas zu essen kaufen kann. Hungrig muss hier keiner nach Hause  gehen.

Honig darf natürlich nicht fehlen und wird begutachtet und probiert.

Danach geht es weiter  zur Waterfront. Vom Hafen aus kann man Bootstouren  zu Roben Eiland oder zum Kap unternehmen.  Es gibt viele Geschäfte, eine große Shoppingmale,  Souvernierläden, viele Restaurants.  An manchen Ecken stehen Menschen die etwas aufführen. Man kann hier gut einige Stunden verweilen und seine Zeit mit bummeln  verbringen

Am späten Nachmittag  fahren wir bis Gordens Bay . Ein kleiner Küstenort. Dort genießen  wir die letzten Sonnenstrahlen  in einem Fischlokal . BäM